Was bedeutet "basische Kost" und wozu taugt sie?

Kurz: Diese Art der Kost wird für die Wiederherstellung eines harmonischen Gleichgewichts im Körper praktiziert.

Alltagstoxine im Blut, den Lymphen, dem Gewebe und den Zellen können den körpereigenen pH-Wert des jeweiligen Milieus stören und zu Übersäuerungführen. Übersäuerung (Azidose) ist ein tatsächlich messbares, medizinisches Phänomen und kein Eso-Talk. Es wird angenommen, dass Übersäuerung mit vielen Krankheitsbildern und generellem Unwohlsein in Verbindung steht, von Muskelschmerzen und Mundgeruch bis hin zu Krebs.

Je nachdem, wie ernst man diese Annahme nimmt, lassen sich  somit viele Krankheitsbilder als Folge "unausgewogener" Ernährung erklären. Bekannterweise bedeutet "unausgewogen" auch meist nährstoffarm, dabei aber oft kalorienreich und ohne viel Abwechslung.

Vegane Ernährung und basische Kost

Vegane Ernährung ist nicht automatisch basisch, aber generell basischer als die mitteleuropäische Standard-Kost, die eine tägliche, große Menge an tierischen Produkten beinhaltet, darunter vor allem Fleisch, Milch und Gebratenes. 

Doch auch "wir Veganer" essen gerne Weißmehl, Zucker und eiweißreiche Kost. Auch diese Faktoren können das pH-Gleichgewicht in Richtung sauer verschieben.  Eine abwechslungsreiche, vegane Ernährung mit großem Obst-, Gemüse- und Rohkostanteil kann dagegen als Exempel für basische Kost schlechthin betrachtet werden.

Wie bringe ich mehr basische Kost in meinen Alltag?

  • Trinken Sie weniger Alkohol und essen Sie weniger Zucker, zuckerhaltige Getränke, Marmeladen, Kuchen, Pudding, Kekse, Frühstücks-Cerealien und anderen Süßkram.
  • Mehr frisches Obst (ohne Zucker) und Gemüse. Roh.
  • Vor allem mehr grünes Gemüse, Kräuter, Kräutertee, Algen und Weizengrassaft.
  • Zum Frühstück Obst an Stelle von Brot, Toast oder Cerealien.
  • Salat und Rohkost vor dem gekochten Hauptgericht essen, um sicher zu stellen, dass genug Rohkost gegessen wird und um Verdauungsprobleme zu vermeiden. (Roh vor gekocht, nicht danach.)
  • Tierische Produkte, vor allem verarbeitetes Fleisch (Wurst) und Milchprodukte gelten als besonders säuernd.
  • Getreide soll bei der basischen Ernährung mengenmäßig etwa 1/5 ausmachen. Die unterste Stufe der Pyramide ist somit eher Obst und Gemüse vorbehalten.
  • Alles Gebratene, egal ob tierisch oder pflanzlich, gilt als säuernd.
  • Auch Ketchup, Salatdressings, eingelegtes Gemüse (Gurken, Maiskölbchen etc.), Brot, Gerichte in Dosen, Erdnussbutter und gesüßter Joghurt wird als "säuernd" betrachtet. 
  • "Viel" trinken - mindestens 2 Liter am Tag.

Vorteile veganer Ernährung

Vorteile basischer Kost

  • Mehr physische Audauer und Stärke
  • Besseres Immunsystem
  • Weniger Muskelschmerzen
  • Problemsloses Erreichen des Idealgewichts (Auch "Gewichts-Plateaus", bei denen ein Mensch auf einem relativ hohen Gewicht "festhängt" können mit Übersäuerung in Verbindung stehen. Kurz: Der Mensch isst zwar bereits wenig, aber das Falsche.)

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Fazit

Vegane Ernährung ist nicht automatisch basisch, aber generell basischer als tier-reiche Standardkost. Durch weniger Braten und einen möglichst hohen Anteil von "Vitalkost" oder Rohkost wird vegane Ernährung jedoch zum Idealfall und Vorbild in Sachen basischer Ernährung.