Auch das ist ganz einfach. Die Zutaten sind gar nicht so exotisch, wie man annehmen möchte und die Zubereitung geht ganz flott.

Wichtigste Zutat ist die vegane Kuvertüre. Diese Pralinen kommen ganz ohne Palmfett aus. (Palmfettanbau zerstört den Regenwald und somit den Lebensraum vieler Tiere.) Kokosfett ist eine gesunde und ökologisch viel weniger problematische Alternative.

Was Sie außerdem unbedingt brauchen ist eine Pralinenform, am besten aus Silikon. So lassen sich die Pralinen später am besten aus der Form lösen.

  • 200 Gramm Vegane Kuvertüre
    Alternativ tut es auch rein pflanzliche "Blockschokolade"
  • 180 Gramm Puderzucker, z.B. von Naturata
  • 1 gehäufter Esslöffel Kakaopulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150-200 Gramm Kokosfett
  • Optional: weitere Zutaten wie Haselnusskrokant, 
    Karamel zum Verzieren, vegane weiße Schokolade etc.

Vegane Nougat-Pralinen

Geben Sie pro Pralinen-Einbuchtung einen Würfel bzw. für Herzformen 2 gute Messerspitzen "RUF Nuss Nougat Dunkel" (gibt es z.B. bei Kaufland) in die Pralinenförmchen und geben Sie anschließend die heiße, flüssige Schoko-Masse hinauf. 

Magischerweise umschließt die Schokolade beim Erkalten das Nougat. Besonders lecker: Nach 2 Stunden im Kühlschrank ist der Nougatkern noch flüssig. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist der Nougatkern hart.

Für die obigen, veganen Ostereier haben wir ganz einfach Zartbitterschokoladen, die uns geschenkt wurden, aber zu bitter waren, mit etwas Kokosfett eingeschmolzen, versüßt, und mit Cornflakes und dunklem "RUF" Nuss-Nougat geschichtet. Perfekt! Macht aber auch süchtig.

Zubereitung:

  • Hacken Sie die vegane Kuvertüre klein und geben Sie sie zusammen mit dem Kokosfett in ein Gefäß, dass sie in ein heißes, nicht mehr kochendes Wasserbad stellen. 
  • (Andere Möglichkeit: Es klappt auch in einer beschichteten, kleinen Pfanne. Hierbei dürfen Sie aber nur niedrige Temperaturen verwenden, weil sie Schokolade sonst anbrennt. Das Kokosfett agiert aber recht gut als "Puffer".)
  • Lassen sie das Ganze verschmelzen.
  • Dann geben Sie die restlichen Zutaten hinein und rühren alles auf kleiner Flamme zu einer glatten, homogenen Masse. Für den Puderzucker benutzen Sie am besten ein Mehlsieb, weil er sonst Klümpchen bildet.
  • Verteilen Sie die Masse mit dem Esslöffel in die Pralinenform bzw. -förmchen und stellen Sie das Ganze über Nacht in den Kühlschrank.
  • Am nächsten Tag vorsichtig aus der Form lösen und wie gewünscht verzieren.
  • Je nach Form z.B. in Papierförmchen servieren, gut einpacken und verschenken, z.B. gekühlt verschicken. Freut nicht nur Veganer.