Grüne Smoothies sind eine total einfache, leckere Art, grünes Gemüse in die tägliche Ernährung zu bringen und den Speiseplan um gesunde Rohkost zu erweitern.

Sie benötigen lediglich einen guten Pürierstab.

Sellerie-Melone-Smoothie für 2 Portionen

  • 4 Stück Stangensellerie
  • 1 halbe, kleine Wassermelone

    Sellerie kleinschneiden, zusammen mit der Wassermelone pürieren. Eiskalt genießen!

Spinat-Apfel-Ananas für 2 Portionen

  • 2 Handvoll frischer Spinat (Blätter)
  • 6 Esslöffel kleingehackte Petersilie
  • 2 reife Äpfel, z.B. Golden Delicious
  • 1/2 Mini-Ananas oder 1/4 normal große Ananas
  • 1 Stange/Stück Stangensellerie
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • Saft einer Zitrone oder Limette
  • 1 Schuss kaltes Wasser bei Bedarf
  • je 1 Teelöffel Chlorella/Spirulina in Pulverform und Stevia

    Tipp: Jeder Pürierstab lebt länger, wenn man Kräuter und stark faserige Pflanzen wie Petersilie und Ingwer erst in kleinere Stücke schneidet und dann mit dem Pürierstab bearbeitet.

Heilpflanzen von Anis bis Wermut.

Spinat-Mango-Orange für 2 Portionen

  • 1 reife Mango
  • 2 geschälte Orangen
  • Saft einer Zitrone oder einer Limette
  • 2-3 Handvoll frischer Spinat (Blätter)
  • optional: ein wenig Agavensirup oder Stevia zum Süßen
  • 1 Teelöffel Chlorella/Spirulina in Pulverform
  • beliebige Menge Mandelmilch, z.B. selbstgemacht

    Die Mandelmilch macht das Ganze sehr lecker und crèmig, kann aber auch weggelassen werden für schnellere Verdaubarkeit. Überhaupt können Sie alle Rezepte nach Belieben erweitern und variieren.
    Experimentieren Sie! Das macht Spaß.

Spinat-Apfel-Zitrone für 2 Portionen

  • 5 Handvoll frischer Spinat
  • 2 reife Äpfel, z.B. Golden Delicious
  • je 1 Teelöffel Stevia und Chlorella/Spirulina
  • der Saft zweier Zitronen oder Limetten
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer

 

Hier ein paar generelle Tipps:

Keine Angst vor grüner Farbe!

Wenn Sie Stevia, Spirulina oder Chlorella nicht mögen, lassen Sie es einfach weg. Aber probieren Sie beides mal aus. 
In Kombination mit reifem Obst wird fast alles lecker.

Nicht süß genug? - Stevia oder Agavendicksaft helfen.

Diese Smoothies enden nicht alle tatsächlich grün. Die Hauptsache bei Grünen Smoothies ist es, frisches, grünes Gemüse, Kräuter und Algen auf einfache Weise und vor allem roh genießen zu können um alle Vitamine und Mineralstoffe unverbraucht zu erhalten. 

Man kann eine grüne Farbe bereits durch ein wenig Zugabe von Chlorella, Spirulina oder Weizengras erhalten oder verstärken. Es geht hier nicht nur um die Farbe, sondern v.a. um den Inhalt. Bringen Sie grünes Gemüse wie Stangensellerie, Feldsalat, Spinat und Kräuter in Ihre Smoothies. 
Grünes ist reich an Calcium, Ballaststoffen, Protein und gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus (es alkalisiert).

Im richtigen Verhältnis mit Obst gemischt, sind diese Smoothies nicht nur verträglich, sondern auch sehr angenehm im Geschmack. Zu viel Säure durch falsche Zutaten oder zu viele citrus-reiche Smoothies auf einmal? Ein wenig Speise-Natron, aufgelöst im Wasser, kann helfen. Befolgen Sie die Packungsbeilage.

Fühlen Sie sich schlapp, abgespannt? Für mehr Sofort-Energie geben Sie z.B. einen Teelöffel Matcha-Pulver (Grüntee) oder Maca hinzu. Guarana-Pulver ist ebenfalls eine Möglichkeit - gibt es z.B. im Reformhaus. Mit Guarana sparsam umgehen, um eine Gewöhnung zu verhindern.

Wenn Sie Rohkost nicht gewöhnt sind, können Grüne Smoothies Entgiftungserscheinungen auslösen oder verstärken. D.h. alte Beschwerden können aufflammen oder es geht Ihnen kurzzeitig schlechter. Vor allem, wenn Sie gerade ohnehin schon einen Rauchentzug oder ähnliches machen, sollten Sie sich nicht darüber wundern. Die Entgiftung wird beschleunigt, kann dadurch aber auch kurzzeitig unangenehmer sein.

Beachten Sie was Sie vertragen. Manche Menschen können keinen citrus-haltigen Smoothie als Frühstück trinken, da dies Ihre Magensäureproduktion für den Rest des Tages aus dem Gleichgewicht bringt. Gehen Sie langsam vor. Für Anfänger sind Grüne Smoothies besonders verträglich als Brunch, einige Zeit nach einer Mahlzeit (aber nicht direkt danach, vor allem, wenn die Mahlzeit gekocht war) oder etwa 1 Stunde vor dem Essen.

Sobald sich Ihr Körper an Rohkost gewöhnt hat, können Sie Grüne Smoothies so oft Sie wollen und zu jeder Tages- und Nachtzeit genießen. Auf Gemüse und Kräutern basierende Smoothies sind in der Regel verträglicher als säure-lastige. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Früchte reif sind; das macht den Smoothie nicht nur süß und lecker, sondern ist auch verträglicher für Zähne und Magen.