Von grundlegender Bedeutung in jeder Ernährung

Der menschliche Körper besteht zu ca. 70 Prozent aus Wasser.

Der Mensch kann bei entsprechenden Körperreserven eine bestimmte Zeit recht lange ohne Kalorienzufuhr überleben, aber nur eine sehr viel begrenztere Zeit lang ohne Luft und Wasser.

Der individuelle Bedarf schwankt. Es lässt sich aber mit Sicherheit sagen, dass reines Trinkwasser grundlegend für eine gesunde Ernährung ist. Es wird vermutet, dass Qualität und Schadstoffbelastung die tägliche Bedarfsmenge entscheidend mitbestimmen.

Bei veganer Ernährung machen sich viele Menschen Gedanken um Protein und Vitamin B 12, die zentrale Bedeutung von simplem H2O wird aber allgemein unterschätzt.

Zur veganen Ernährungspyramide

Dehydrierung wird oft mit Hunger verwechselt, kann aber auch zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden führen. Trinken Sie Wasser in möglichst reiner Form, d.h. ohne Zucker oder Zusatzstoffe. Koffeinfreier Tee, Saftschorle und pures Mineralwasser sind eine gesunde Wahl. Auch die Leitungswasserqualität ist in den meisten europäischen Städten ausreichend gut bis sehr gut und kann durch Wasserfilter weiter verbessert werden.

Der menschliche Körper kann sich aber auch an koffeinhaltige Getränke, sogar an Kaffee, als Flüssigkeitsquelle gewöhnen. Sehr gesund für die Nieren ist das aber nicht und sollte durch reines Wasser ergänzt werden.

Menge an Wasser, die ein Mensch pro Tag trinken soll: mindestens 1,5 Liter; häufiger werden 2 Liter und mehr empfohlen.

Es wird derzeit immer öfter behauptet, dass Menschen eigentlich garnicht so viel Wasser bräuchten und die Behauptung, dass 1,5-2 Liter am Tag nötig seien, wissenschaftlich nicht haltbar sei. Andererseits leiden v.a. alte Menschen oft an Dehydrierung, vor allem im Sommer. Die Behauptung, dass Menschen garnicht so viel Wasser bräuchten ist also mit Vorsicht zu genießen.

Erst ein exzessiver Konsum ab 20 Litern pro Tag kann zu chronischen Schäden führen. Es ist also sehr schwer Wasser zu überdosieren. Probleme mit Übergewicht rühren oft daher, dass eher salzige und süße Speisen gegessen werden, als dass ausreichend getrunken würde.